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LAGERUNG

Lagern sie homöopathische Arzneien trocken und kühl. Setzen sie die Arzneien keinen elektromagnetischen Strahlungen (unmittelbare Nähe zu Elektrogeräten, Handys!!), auch nicht der Sonne aus. Bei Flugreisen achten sie bitte darauf, die Arzneien am Körper zu tragen, da heutzutage jegliches Gepäck röntgenbestrahlt wird. Lagern sie Dauertherapie und Reserve mit einem gewissen Abstand von einander, das gilt auch für den Transport.

Arzneieinnahme

Meistens sind meine Patienten mit 2 Arzneisäckchen ausgestattet. Darauf sollte sich Vorname oder ein Initial sowie das Datum der Verordnung befinden. Das eine Säckchen beinhaltet die Dauertherapie, wovon meist fix 2 mal pro Woche (z.B. Dienstags und Freitags, immer morgens oder abends) 1 Kügelchen eingenommen wird. Das zweite Säckchen beinhaltet die „Reserve“, und ist nur für Notfälle gedacht. Diese Einnahme erfolgt trocken, pur in den „sauberen Mund“ ( = mindestens ¼ Stunde vorher + nachher nicht essen, trinken, rauchen, Zähne putzen). Zusätzlich soll ein Globulum der Dauertherapie bei Bedarf in einem Achtelliter Wasser gelöst werden. Als Bedarf kann sich alles Mögliche erweisen, nicht nur die Beschwerden, derentwegen mich der Patient aufgesucht hat, auch andere Zwischenerkrankungen versuchen wir mit ein und derselben Arznei zu behandeln.

Diese Arzneilösung wird nun je nach Bedarf teelöffelweise eingenommen, vor jedem weiteren Teelöffel wird neuerlich umgerührt. Der Löffel soll inzwischen nicht im Wasser stehen, sondern auf oder neben dem Glas zu liegen kommen. Der Abstand zwischen zwei Einnahmen wird von der Intensität der Beschwerden bestimmt und reicht von alle paar Minuten (bei sehr heftigen Beschwerden) bis alle paar Stunden (bei geringen Beschwerden). Sobald eine Besserung eintritt, soll die Einnahme ausgesetzt bzw. beendet werden. So eine Arzneilösung könnte man durchaus 2 Tage verwenden. Ein Schlafender wird nicht behandelt. Sollte die Dauertherapie sich als zu schwach erweisen, so greift man zur „Reserve“ mit dem gleichen Einnahmeverfahren.

Wann Dauertherapie? bzw. wann Reserve?

Einnehmen bereitet Anfängern oft noch Schwierigkeiten. Deswegen sei exemplarisch „die Erziehung“ erwähnt. So wie man in der Erziehung versucht „im Guten“ auszukommen, so versuchen wir mit der Dauertherapie unser Auslangen zu finden. Die „Reserve“ wäre demnach die „verschärfte Gangart“ der Erziehung. Meist versucht man es in der Erziehung erst im Guten, bevor man schärfere Töne anschlägt. In Ausnahmesituationen gelten aber Ausnahmeregeln, und so greifen wir im Notfall dann auch manchmal gleich zur „Reserve“. Aber das prinzipielle Schema lautet erst Dauertherapie, wenn das nicht ausreicht „Reserve“. Sollten die Beschwerden andauern, kontaktieren sie mich in meiner Telefonsprechstunde bzw. versuchen sie mich im Akutfall auf meiner Handynummer zu erreichen.